Spielotheken immer mehr im Trend
Zwar ist auch in die Deutschland die Wirtschaftskrise deutlich zu spüren, jedoch entwickelt sich trotz Krise ein Trend hin zu Spielhallen. In den letzten Monaten sind immer mehr Spielhallen eröffnet worden und die ersten Gemeinden versuchen diese Welle bevor sie sich noch weiter ausbreiten kann zu stoppen. Gerade in Bayern sind in ländlichen Gegenden Spielhallen vielen ein Dorn im Auge. Sie locken Spieler in die Städte und sorgen nicht gerade für einen positiven Ruf.
„Bayern hat in den letzten Jahren bei Spielhallen und Spielautomaten massiv aufgeholt“, sagt Andreas Czerny, Leiter der Landesberatungsstelle Glücksspielsucht.
Gerade bei Spielhallen ist eine Kontrolle und Suchprävention äußerst schwierig. Die Spielhallen Inhaber sind auf ihre Stamm Spieler angewiesen und vernachlässigen oft die Notbremse zu ziehen und vor einer eventuellen Spielsucht zu warnen. Ebenfalls müssen die jeweiligen Behörden und Betreiber Aufmerksamkeit zeigen und sich aktiver um die Spieler kümmern. Laut einer aktuellen Studie ist Bayern auf dem fünften Platz der Bundesländer mit den meisten Spielautomaten bezogen auf die Gemeinden bzw. Städte. und ein Wachstumsende ist nicht in Sicht.
Befürworter der Spielhallen lassen es sich natürlich nicht nachsagen, dass Automatenspiel ein hohes Risiko für Spielsucht mit sich bringen kann. “In den Automaten ist ein Spielerschutz durch eine Begrenzung der Verluste, der Gewinne und der Spieldauer eingebaut”. und weiter heißt es von Automatenvertreibern „Damit gibt es - im Gegensatz zu den staatlichen Kasinos - eine klare Limitierung.“
Jeder sollte sich seine eigene Meinung über das Thema bilden und keine vorläufigen Schlüsse ziehen. Wichtig ist nur zu akzeptieren dass Automatenspiel süchtig machen kann.




